Freitag, 25. März 2016

Superfood-Frühstück Low-Budget: Protein-Kaiserschmarrn





Chia-Samen, Godji-Beeren, Algen. Acai-Beeren, Matcha, Hanf-Samen. Superfoods.
Übersetz: Vitamine, Energie, langes Leben, gute Laune, Ballaststoffe, Vitalität und vieles mehr.
Superfood = Gesund.
Blöd für den Verbraucher-Geldbeutel, dass sich das gut vermarkten lässt.
Garantiert haben Superfoods ihre Gesundheits-Vorteile. Auch ich habe Chia-Samen vor zwei Jahren aus Neugier gekauft – um zu lernen, dass ich davon nicht satt werde. In Korrelation zu meinem Studentenbudget schwinden zusätzlich auch die Super-Gesundheitsvorteile. 

Der Hype von Lebensmitteln steigert die Marge der Händler. So wie bei Pastinaken, Schwarzwurzeln oder Grünkohl – oder jetzt bei Chia, Matcha oder Algen. Diese Wunderwaffen sind natürlich nicht neu, denn beispielsweise Chia-Samen wurden von den Maya gegessen. So wie Datteln, Ingwer oder Cranberries weitet sich die Zielgruppe aus. Und wie bei Pastinaken geht der Preis nach oben.
Was meine Großmutter mir als „Das war früher Arme-Leute-Essen“ serviert hat, bekommt einen Hype. Dabei kann es so einfach und so preiswert sein: 

Auf vielen Fitness-Blogs werden Chia-Samen und Green Smoothies als Frühstückswunder vor dem Sport angepriesen. Auf einigen anderen bin ich auf Protein-Pancakes gestoßen. Und siehe da: Es braucht nicht viel für ein Superfood-Frühstück. Eigentlich braucht es nur zwei Eier und zwei reife Bananen für den Energie-Kick. Den Green Smoothie gibt es bei mir übrigens auch ab und zu – aber lieber nach dem Sport (Rezept HIER).




Das Rezept zum ultimativen Energie-Kick:
2 Bananen
2/3 Eier
(je nach Größe der Zutaten, aber das zeigt sich an der Konsistenz)

Bananen mit einer Gabel zerquetschen. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen, Eigelb mit den Bananen vermischen. Eiweiß unterheben.
Eine beschichtete Pfanne auf den Herd stellen, auf mittlerer Hitze erhitzen, Bananen-Masse in die Pfanne geben. Wenn die untere Seite braun ist, in kleine Stücke ziehen und Stücke wenden.
Auf einem Kaiserschmarrn darf kein Puderzucker fehlen – hier passen dagegen Kokosraspeln sehr gut.




Wie schmeckt das Low-Budget-Superfood?


Wer an Rührei mit Bananengeschmack denkt, liegt falsch. Es schmeckt ein bisschen wie die gebackene Banane, die es bei Asiaten als Dessert gibt. Ich finde es sehr lecker und im Gegensatz zu einer Scheibe Brot, liegt dieser Kaiserschmarrn beim Sport nicht auf dem Magen.





Kommentare:

  1. Liebe Theres,

    ich musste so lachen als ich deine "About me" Seite gelesen habe. Wir haben vieles gemeinsam. Und ganz besonders teile ich deine Liebe zu Zimt. Zimt gibt es bei mir immer als kleine Zugabe zu diesem Protein-Pancake/Kaiserschmarrn Rezept, denn ich liebe dieses Rezept einfach. Ich könnte das teilweise wirklich 5 Tage am Stück essen, aber leider fehlt mir manchmal die Zeit dazu.
    Und auch wenn ich selber ein Cranberry-Suchtie bin, so finde ich den ganzen Hype um diese Superfoods auch etwas übertrieben. Natürlich ist das alles sehr gesund, aber anstatt den teuren Chiasamen zu nehmen reicht auch Leinsamen. Man kann auch eben die günstigeren Varianten nehmen, aber das hast du ja schon gesagt.
    Auf jeden Fall gefällt mir dein Blog sehr gut! :-)

    Viele Grüße,
    Alina von Breakfast-Lullaby

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  2. Hallo zusammen,
    Mir geht es ganz genau so. Zimt als Sterne, im Kuchen, auf dem Kaffee und der Sahne und sogar in Kombination mit Fleisch. Ein Genuss! Mal vorweihnachtlich deutsch, mal sommerlich andalusisch - marrokanisch. Eben ein Alleskönner: das leckere Zimt. Danke für deine tollen Rezepte, Theres! Weiter so!

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