Freitag, 15. Januar 2016

Pasta mit Salbei-Butter





Salbei-Nudeln wie Balsam für die Seele 



Statt eines Word-Dokuments sollte ich noch ein paar Karteikarten füllen. Doch eine Pause war fällig vom Lernen. Der Bauch meldete sich, der Kopf ging auf Standby. Momentan lassen Zeit und Motivation stundenlanges Kredenzen allerdings nicht zu. Also greife auch ich zum typischen Studentenfutter: Pasta. Wie Hier oder Hier. Diesmal mit ein bisschen Frische: Salbei. 
Oft wird Salbei verschmäht, wahrscheinlich weil so viele eine Assoziation zum Tee haben. Dabei sollte man keine Vorurteile fällen. Verbinden sich Butter und Salbei, entwickelt sich ein so wohltuender Geschmack, dass das schlechte Gewissen wegen der Butter sofort verblasst. Bei manchen Gerichten sollte man einfach nicht mit der Butter sparen (wie bereits HIER bekundet). Der natürliche Geschmacksverstärker bewirkt eben Wunder.

Weniges, dafür wesentlich. Ist also doch noch was von der letzten Karteikarte hängengeblieben. Wende  ich diesen Management-Grundsatz doch mal auf dieses Gericht an: Pasta + Salbei + Butter + Parmesan. Schnell, köstlich, kaum Aufwand und ich zähle es zu meinen kulinarischen Finessen im Bereich 10-Minuten-Gerichte. Schwups habe ich effizientes Satt-werden mal eben geplant, organisiert, durchgeführt und evaluiert mit perfektem Zeitmanagement. Und jetzt zurück an den Schreibtisch.






Das Rezept:

Von dem Gericht habe ich in einem Buch von Alfred Biolek gelesen. Die genaue Mengenangabe weiß ich nicht mehr, so wie ich es zubereitet habe, schmeckt es allerdings auch. 

3-4 El Butter
10 frische Salbeiblätter*
Pasta
Salz
Pfeffer
Parmesan 

Pasta kochen. 
Während dessen Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen. Salbei waschen, in feine Streifen schneiden und zu der zerlaufenen Butter geben. Auf kleiner Flamme ein paar Minuten ziehen lassen. 
Pasta abtropfen und sofort zu der Butter geben. Durchmischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischem Parmesan servieren. 


*Ich habe ein Bündel bei meinem Lieblingsgemüsehändler gekauft. Den Rest habe ich eingefroren. Wer natürlich möchte, kann Salbeitee draus machen. Eingefroren hat den Vorteil: Das Gericht kann jederzeit spontan gekocht werden. 



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