Sonntag, 26. November 2017

Roasted Butternut Pumpkin Soup und Süppchen-Ideen



Wer ein Suppen-Fan ist, muss nicht automatisch ein Faulpelz aufgrund fehlender Kau-Motivation sein. Der ultimative Vorteil von Suppen ist: Sie halten warm. Das klingt jetzt tatsächlich sehr nach mimimimi - aber sind Suppen nicht das ultimative Soul-Comfort-Happy-Food? 
Aufgrund fehlender Tipp-Motivation streiche ich eine Einleitung in diesem Fall und komme direkt zum Rezept. Die Suppe war ein Querschnitt aus Inspirationen und Freestyle. Was ich jedem empfehlen kann, sind Inspirationen und Rezepte auf Pinterest zu sammeln. Bei planlosem Hunger ist es sehr praktisch, durch verschiedene Boards zu scrollen und schnell zu wissen, was gekocht werden kann. 

Das Rezept: (reicht für 4-6 Portionen) 


1 Butternuss Kürbis
3 Karotten
1 Süßkartoffel
1 Zwiebel
Knoblauch (nach belieben)
1 Suppengrün
1 Lorbeerblatt
Thymian
Chili, Salz, Pfeffer und Muskat zum Würzen
Cocktailtomaten
Olivenöl
Joghurt


Den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Karotten waschen, schälen (die Schale aufbewahren) und in Stücke schneiden. Süßkartoffel ebenfalls schälen und würfeln.
Das Gemüse bis hierhin auf ein Backblech legen und mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln. Für 20 Minuten im Ofen anrösten, sodass es leicht gebräunt, aber noch nicht so durch gegart ist, dass es auseinander fällt.
Zwiebel und Knoblauch würfeln und in einem großen Topf glasig anbraten. Das Suppengrün fertig für die Suppe machen. Wer noch einen Schuss Weißwein übrig hat, kann damit jetzt die Zwiebeln ablöschen. Ansonsten direkt 1,5 Liter kochendes Wasser in den Topf geben und das Suppengrün sowie das Lorbeerblatt dazu geben. Auskochen lassen und das Suppengrün entfernen (bis auf die Möhre).
Das geröstete Gemüse dazugeben und kurz aufkochen lassen. Anschließend pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. 
Die Cocktailtomaten mit Olivenöl in eine feuerfeste Form geben, mit Olivenöl beträufeln und im Ofen rösten, bis sie weich sind. 
Die Suppe mit Joghurt, Thymian und Tomaten garnieren. 

Andere Suppen-Ideen findest du hier auf Pinterest:

Mittwoch, 1. November 2017

Recup-Kaffeebecher, Kaffee-Überfluss und die Frage nach der Koffein-Notwendigkeit



Recup-Coffee-to-Go und der Anfang in Köln 

Wusstet ihr, dass in Deutschland 320.000 Kaffeebecher weggeworfen werden. Jeden Tag. Pro Stunde.
Das kann man sich leider nicht so gut auf der Zunge zergehen lassen wie der letzte Coffee-to-go. 320.000 Becher plus Deckel pro STUNDE!
Das soll kein Gutmenschen-Post werden, weil ich häufig zu den gehöre, die einen Becher Pappe in der Hand halten. Es ist halt schnell und einfach.
Seit einem Monat lebe ich jetzt allerdings schon mit etwas mehr Bedacht. Zwei Sachen haben mich erschrocken. Die Anzahl der weggeworfenen Kaffeebecher. Und das Geld, dass ich mal eben ausgebe. Natürlich sind es im Schnitt nur 2,50 Euro, die ich für einen Kaffee hinlege. Ich habe mir schon vor längerer Zeit angewöhnt, keinen Billig-Kaffee mehr im Backwerk zu kaufen, weil er einfach nicht schmeckt. Am Kaffeegeschmack sparen, ist die falsche Stelle. Nachdem ich mal kurz überschlagen habe, was bei durchschnittlich sechs Coffee-to-go pro Woche im Monat drauf geht, habe ich eine neue Stelle zum Sparen gefunden. Denn die Frage lautet: Brauche ich gerade einen? Oder habe ich einfach nur Lust darauf? Ob es wirklich an Koffein-Notwendigkeit, Gewöhnung oder Faulheit liegt, ist die Frage...

Wir haben aufgehört Kaffee zu zelebrieren. Zwischen dem Kännchen Kaffee aus den 70er Jahren und dem Flat White heute liegen Welten. Ich für meinen Teil kann Kaffee genießen und kaufe daher bei den örtlichen Röstereien. Wie aber konnte es so weit kommen, dass Kaffee zur Nebensache geworden ist. Wir verurteilen Raucher, die der Gesundheit anderer schaden und die Umwelt verschmutzen. Dagegen tolerieren wir, dass mal eben ein Becher, der vorher noch Fair-Trade-Inhalt und Bio-Weidemilch von glücklichen Kühen beinhaltete, in den Müll geworfen wird.


Zwei Gründe, warum Coffee-to-go kein tägliches Ritual sein muss 


Haltet die Augen nach Mehrweg-Pfandbechern aus. Die Cups von Recup2to werden in einigen Cafés in Köln und in vielen anderen Städten angeboten. Dazu wird ein Euro Pfand abgegeben, der bei der Abgabe des Bechers wieder erstattet wird. Die Abgabe kann an jeder Recup-Station erfolgen, sogar ungespült. Nur bitte verzichtet einfach auf den Plastikdeckel! Die Becher sind hoch genug. Eine kurze Google-Suche zeigt die Abgabestellen auf. Es gibt sogar noch mehrere Anbieter. Und einige Cafés geben sogar Rabatt, wenn man mit seinem eigenen Kaffeebecher einen Coffee-to-go holt. 

Mein anderer Gedanke ist, wie oben bereits beschrieben: Leben wir im Kaffee-Überfluss? Ja, das tun wir. Und deshalb sollten wir uns häufiger die Frage nach der Achtsamkeit stellen... Und das ist nicht als Gutmensch gesagt, weil ich das mit meiner Nutella im Schrank und meinen Äpfeln aus Chile nicht bin. Aber Achtsamkeit tut hier und da auch der Umwelt und den Mitmenschen doch ganz gut. 



Dienstag, 31. Oktober 2017

Feierabendfood: Feta aus dem Ofen mit Paprika und Tomaten




Natürlich ist es einfacher, abends schnell was an der Bude zu holen. Und so verlockend, wenn auf dem Weg nach Hause drei Falafelläden, das Kebapland und ungefähr acht Italiener einen himmlischen Duft auf die Straßen jagen.
Bei mir ist das aber so: Mir fehlt abends manchmal etwas, dass die Hände getan haben. Natürlich sind die etlichen Tastenschläge jeden Tag Arbeit. Aber das Gefühl, dass die Hände etwas herstellen müssen, was angefasst werden kann, bleibt.
Oft werde ich gefragt, wie ich es abends schaffe, noch etwas zu kochen. Dieser Feta zeigt, dass es tatsächlich manchmal weniger kochen, sondern mehr zusammenschmeißen und zubereiten ist. Und auch wenn es nicht das suchmaschinenoptimierteste, innovativste und unbekannteste Rezept ist, rufe ich es vielleicht bei einigen wieder ins Gedächtnis.

Das Rezept:

Einen Feta-Käse
Eine Paprika
Eine Tomate
Olivenöl
Pfeffer
Oregano
Fladenbrot

Der Feta kann in einer Alufolie oder in einer kleinen Backofenform zubereitet werden.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Form mit ein wenig Olivenöl ausstreichen. Paprika und Tomate waschen. Beides in Scheiben schneiden (bei der Paprika die Kerne entfernen) und in der Form drapieren. Darauf den Feta legen, eventuell mit ein paar Tomatenscheiben bedecken, mit Olivenöl beträufeln, mit Pfeffer und Oregano würzen und in den Ofen für 15-25 Minuten schieben. Das kommt sich auf den Feta an. Ich nehme häufig den low-fat Möchtegern-Feta vom Aldi. Patros braucht dagegen nicht ganz so lange, da er dünner und eine weniger feste Textur hat. Mit Fladenbrot schmeckt das Dinner fantastisch. Und wer vergessen hat, welches zu kaufen, darf dafür natürlich auch mal in die Eck-Dönerbude und dort ein Stück kaufen. Das haben die meistens nicht auf der Karte, aber immer da.

Montag, 25. September 2017

Hipster-Kaffee auf die feine Art und Patisserie vom Himmel: van den Daele Café in Aachen


Hier sitzen Touristen neben dem selbsternannten Aachener Adel. Familien neben Solo-Kuchenesser. Enkel neben Großeltern. Auf einer Ecke in Aachen, Marktnähe und damit an einer Seite nur über das dicke Kopfsteinpflaster zu erreichen, befindet sich dieser Ort zum Genießen. Auf der Seite mit dem Kopfsteinpflaster stehen bei gutem Wetter Tische und Stühle. Auf der anderen Seite drängen sich Nasen neben Nasen, um durch das Schaufenster die feinste Patisserie zu bewundern. 
Nehmen wir mal an, wir sitzen draußen in der kleinen Gasse an einem Tisch auf dem Kopfsteinpflaster. Im Sommer weht hier ein angenehmer Wind und die Schau auf dem Kopfstein-Laufsteg ist besser als Kino. Viel wichtiger ist es, die Bedienung zu erwischen. Die Damen sind nicht immer aufmerksamkeitsstark, was für den Gast immer mal wieder Nachteile haben kann. Hat man endlich die Bedienung erwischt, bestellt man erst den Kaffee. Denn hier läuft alles noch wie nach der alten Schule. Kaffee wird bei der Kaffeedame bestellt, Kuchen an der Theke. Dort erhält man einen Zettel, den man der Kaffeedame gibt und Getränk sowie Köstlichkeit an den Tisch bringt. 
Das hat den Vorteil, dass man nicht durchs Schaufenster auf die Patisserie schaut, sondern sie direkt und ohne Glas dazwischen observiert. Ein Törtchen? Ein Stück Sahnetorte? Ein bisschen Tarte? Im Winter gibt es übrigens keine Überlegung, sondern immer Apfelstrudel. Also bei mir. Das Patisserie-Angebot bleibt natürlich bestehen. 
Und was sollte man dabei trinken? Nun, wie die Hipster erkannt haben, ist frisch aufgebrühter Kaffee lecker und instagramtauglich. In diesem Café weiß man das seit ewigen Zeiten und schon lange vor der Erfindung der Foto-App. Deshalb gibt es als Hauskaffee einen Kaffee, der durch ein Sieb frisch in die Tasse läuft. Grandios lecker und sehr bekömmlich. 
Um zum Geschmack der Patisserie-Stücke zu kommen. Wie gesagt, der Apfelstrudel ist unglaublich. Beim letzten Besuch hatte ich ein Zitronen-Tartelette und war begeistert. Der Teig war wie ein Mürbeteig sein muss und bröselte leicht. Die Creme war leicht sauer, abgerundet durch die Schicht Baiser. 
Ich kenne nicht viele Café in Aachen. Dieses kann ich für jede Lebenslage empfehlen. Die Törtchen, den Sitzplatz draußen, sowie die Sitzplätze in den alten Holzstuben auf der ersten Etage. 


Das Café: van den Daele 
Meine Empfehlung: eine Tasse Hauskaffee und alles in der Kuchentheke
Plätze: ne Menge, Glück muss man aber trotzdem haben
Dran denken: Kuchen an der Theke bestellen und den Zettel am Tisch abgeben
Warum ich die van den Daele so mag: Wegen Erinnerungen. 

Dienstag, 22. August 2017

Zitronen-Ricotta-Pancakes-Tower





Cool jewelry shining so bright  
Strawberry Pancakes all night 
Lucky for you, that's what I like, that's what I like 
Lucky for you, that's what I like, that's what I like

Das ist nicht meine veränderte Textzeile in Bruno Mars Song "What I like" - muss ich gestehen und will hier gar nicht als Reimdieb dargestellt werden. Aber so, wie sie verändert wurde, gefällt sie mir deutlich besser. 
Natürlich muss es nicht eine ganze Nacht Pancakes geben. Das hört sich sehr durchzecht an, beziehungsweise nach einer Nacht auf pflanzlichen Substanzen. Aber im Bruno Mars Song darf man nun wirklich mal träumen. Glaubt mir, dass diese Pancakes Berge versetzen können nach jeder noch so grandiosen Nacht (Achtung Wortwitz verpasst). Es bietet sich mit etwas Vorbereitung an, den Teig schon am Vorabend/ Vornachmittag zuzubereiten und im Kühlschrank aufzubewahren. Wer natürlich am Vorabend Netflix and Chill hatte, darf den Teig frisch kredenzen. So oder so: Die kleinen Teigportionen in die Pfanne gleiten zu lassen, ist mit Meditation gleichzusetzen.

Eins, zwei, drei, vier,... zehn uuuuund elf. So schnell ist der Tower gebaut, die Pancakes gebacken, der Kaffeesatz in der French Press runtergedrückt. Und so schnell sind eins, zwei, drei, vier,... Pancakes aufgefuttert. 
Übrigens, ich esse solche Pancakes auch gerne nach meiner Jogging-Runde - wegen der Proteine versteht sich... 


 

Das Rezept:
80 Gramm Mehl
1 gute Prise Salz
1 El Zucker
2 Eier
70 Ml Milch 
250 Gramm Ricotta
Schale und Saft einer Zitrone

Erst die trockenen Zutaten mischen. Anschließend das Eigelb und die Milch verquirlen. Das Eiweiß schaumig schlagen. Den Ricotta klein drücken. 
Unter die trockenen Zutaten die Milch mischen. Ricotta, Zitronenschale und -saft unterrühren. Eischnee unterheben. 
In der Pfanne zu Pancakes backen und mit Früchten oder Ahornsirup servieren. 




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